Ihre Praxis für Zahngesundheit und Prophylaxe
Besuchen Sie uns bei Google+ Besuchen Sie uns bei Facebook

Parodontitis und Zahnfleischerkrankungen Schonend behandeln und gezielt vorbeugen

Zahnfleischerkrankungen gehören heute zu den am weitesten verbreiteten Krankheiten überhaupt – die meisten Erwachsenen und auch viele Jugendliche leiden daran, oft ohne es zu wissen. Hauptursache für eine Entzündung des Zahnfleisches sind die im Mund und in den Zahnbelägen vorhandenen Keime.

Aus einer unbehandelten Zahnfleischentzündung kann sich sehr leicht eine Parodontitis entwickeln. Bei dieser oft auch als Parodontose bezeichneten Erkrankung handelt es sich um eine Entzündung des Zahnhalteapparats. Schon bei Jugendlichen kann es vorkommen, dass Zähne dadurch an Halt verlieren. Mit zunehmendem Alter oder durch verminderte Abwehrkräfte steigt das Risiko an Parodontitis zu erkranken.


Erste Anzeichen für Parodontose ernst nehmen

Wenn wir eine Entzündung des Zahnfleisches rechtzeitig erkennen und behandeln, können wir oft verhindern, dass daraus eine Parodontose wird. Weil die Erkrankung zunächst schmerzfrei abläuft, reagieren viele Menschen gar nicht auf die ersten Anzeichen. Das sind Symptome, die Sie ernst nehmen sollten:

  • Rötung des Zahnfleisches
  • Schwellung des Zahnfleisches
  • Zahnfleischbluten beim Zähneputzen
  • Zahnfleischrückgang

Wenn sich die Bakterien am Zahn entlang in die Tiefe vorarbeiten, wird der Zahnhalteapparat angegriffen. Das führt dazu, dass gesunde Zähne sich lockern und sogar ausfallen können. Umso wichtiger ist es, eine bestehende Parodontitis möglichst rechtzeitig einzudämmen. Dabei legen wir Wert auf eine schmerzarme und schonende Behandlung.


Sorgfältige Diagnostik mit PSI, dem Parodontal Screening Index

Zur Vorbeugung bieten wir regelmäßige Kontrollen der Zahnfleischtaschen an. Mit dem Parodontal Screening Index (PSI) können Blutungsneigung und Taschentiefe frühzeitig präzise erfasst werden. So können wir bei Bedarf rechtzeitig mit einer individuellen Therapie beginnen. Schonende minimal-invasive Behandlungsmethoden ermöglichen eine schrittweise Erholung und Heilung. Ziel der Therapie ist es, das Gewebe entzündungs- und keimfrei zu machen und den Rückgang des Zahnfleisches zu stoppen.


Effektiver Schutz nach einer Parodontal-Behandlung …

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die eine lebenslange Betreuung erfordert. Perfekte Mundhygiene, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Prophylaxe-Maßnahmen sind notwendig, um den Therapieerfolg zu gewährleisten. Wer konsequent darauf achtet, hat gute Chancen auf eine dauerhafte Verbesserung. Im Rahmen der Prophylaxe bieten wir dafür in unserer Zahnarztpraxis die Parodontal-Erhaltungstherapie an.


Parodontal-Erhaltungstherapie, damit sich der Zahnhalteapparat regenerieren kann …

Damit sich der Zahnhalteapparat regenerieren kann und das Zahnfleisch wieder fest und stabil wird, muss die Neubesiedelung mit Bakterien so weit wie möglich verhindert werden. Eine Parodontal-Erhaltungstherapie in unserer Zahnarztpraxis beinhaltet:

  • Anleitung zur effektiven Mundhygiene u.a. mit besonderen Zahnpflegeartikeln wie z.B. Zahnzwischenraumbürsten (Interdentalbürsten)
  • Professionelle Zahnreinigung in regelmäßigen Abständen von drei bis maximal vier Monaten
  • Einsatz von speziellen Instrumenten und Material, z B. lichtaktivierte Desinfektion

Untersuchungen haben ergeben, dass es auf diese Weise deutlich seltener zum Zahnverlust kommt und erneute umfangreiche Behandlungsmaßnahmen vermieden werden können.

Mit unserem Recall-System erinnern wir Sie gerne an Ihre Termine!


Parodontose: Wie groß ist Ihr Risiko?

Verschiedene Faktoren erhöhen das Risiko für Zahnfleischentzündungen und Parodontitis. Dazu gehört vor allem eine unzureichende Zahnpflege, bei der Zahnbeläge nicht gründlich entfernt werden und einen Nährboden für krankmachende Bakterien bilden. Mit zunehmendem Alter oder durch verminderte Abwehrkräfte steigt das Risiko an Parodontitis zu erkranken. Aber auch andere Faktoren, wie Rauchen, Diabetes oder eine Schwangerschaft begünstigen die Entstehung dieser Erkrankung. Und auch umgekehrt gilt: Von Bakterien befallene Zähne belasten den gesamten Organismus und erhöhen nachgewiesenermaßen das Risiko für Frühgeburten, Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose und Diabetes.

Wussten Sie, dass Raucher im Vergleich zu Nichtrauchern um das Vierfache stärker gefährdet sind, an Parodontitis zu erkranken. Das Nikotin wirkt sich auf die Durchblutung und die Immunabwehr des Zahnfleisches extrem negativ aus. Oft fehlen die typischen Anzeichen einer Parodontitis wie Anschwellen des Zahnfleisches, Rötung und Blutung.

Lesen Sie, warum eine Parodontitis den gesamten Organismus belastet

Besuchen Sie uns bei Google+ Besuchen Sie uns bei Facebook